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Judo: Randoriturnier: Dieses Mal international

06.07.2014

Erst das zweite Mal und dann gleich international: Nach dem ersten, erfolgreichen vereinsinternen Randoriturnier im März freuten sich die Nachwuchs-Judokas aus Rott dieses Mal nicht nur über Teilnehmer aus anderen Vereinen – nein, man konnte sogar sieben junge Kämpfer und Kämpferinnen aus Timișoara (Temeswar) in Rumänien begrüßen!

Diese halten sich zurzeit als Gäste des SV Ostermünchen in unserer Gegend auf. Auf Einladung von Abteilungsleiterin Rita Lunghamer vom ASV Rott/Inn organisierte Teo Pop vom SV Babensham zusammen mit dem Trainer und Leiter des A.S.C. Judo Phoenix Timișoara, Laurentiu Jurca, die Teilnahme der Kinder und Jugendlichen beim Rotter Randoriturnier.

Wie beim letzten Mal ging es wieder um das Miteinander-Kämpfen mit dem Ziel, so viele Randoris wie möglich zu machen. Gezählt werden die Kämpfe über Stempel für jeden Einsatz. Der Sieger des Abends, Kevin Ullrich, brachte es dabei auf 17 Randoris und durfte zusammen mit den Nächst-Platzierten je einen mit Pralinen gefüllten Schokoladenpokal in Empfang nehmen. Einen Sonderpreis erhielten auch die beiden kleinsten Teilnehmer, Leon Adrians und Mihai Mazilu, die erst sechs Jahre alt sind. Urkunden gab es für alle.

Wieder versuchten fast alle, so wenige Pausen wie möglich machen zu müssen. Nach jedem Randori wurde der Tisch der Turnierleitung „gestürmt“, um sich nach Abholen des Stempels nur ja so schnell wie es ging wieder für den nächsten Übungskampf anzustellen. Nach anfänglichem Abtasten mischten sich auch die Rotter, Temeswarer und Ostermünchener Judokas munter durch. Judo selbst ist sowieso ein „internationaler“ Sport, bei dem die gute Verständigung untereinander Normalität ist und Sprachbarrieren kein wirkliches Hindernis sind.

Für etwa die Hälfte der Teilnehmer war das Randoriturnier auch eine ideale Vorbereitung für die Ostermünchener Nachwuchs-Meisterschaft am darauf folgenden Samstag, für die sowohl die Judokas aus Rumänien als auch zwölf Rotter(innen) gemeldet hatten.

Nach den Kindern kämpften dann auch die älteren Jugendlichen und Erwachsenen mit ebenso viel Spaß wie die Kinder nach demselben Prinzip, Siegerin wurde Sylvia Weizenbeck mit 17 Randoris.

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