Vorläufige Terminübersicht 2019
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Januar 4, 2019
Judo Vereinsmeisterschaft 2018 alle

Fast 50 aktive Judokas waren heuer bei der Vereinsmeisterschaft dabei.

Fast 50 Teilnehmer zwischen 6 und über 50 Jahren brachten kurz vor Weihnachten die Rotter Turnhalle zum Kochen.

Wie die letzten Jahre auch ging es nicht um den Sieg eines Einzelnen, sondern um die Teamleistung. Und da auch nur am Rande ums Gewinnen (obwohl das immer schön ist), sondern vor allem darum, dass jeder sein Beste gibt, sich „voll reinhaut“. Die Kleine für den Großen und umgekehrt. Waren es doch auch heuer wieder ganz besondere Mannschaften: Die Jüngsten haben im Herbst erst angefangen mit dem Judo, erfahrenere Kinder und Jugendliche bildeten den Mittelbau, ältere Jugendliche und Erwachsene, auch aus den Reihen der G-Judokas aus der Stiftung Attl, machten das Team voll.

So ging es los mit dem Punktesammeln. Jede der neun Mannschaften hatte für sich einen leichtathletischen Teil zu absolvieren und gegen zwei weitere Mannschaften spezielle kleine Judokämpfe zu bestreiten. In einem fantasievoll angelegten Hindernislauf mussten Tunnel und eine Langbank-Brücke überwunden werden, die Sprungkraft stellte man beim Dreisprung unter Beweis und auch die Arme kamen nicht zu kurz: An einem Kletterseil musste man sich auf dem Rücken liegend mehrere Meter auf Zeit entlang ziehen. Haltegriffhalten, Sumo und ein Einhakkampf bildeten die Zweikampfstationen gegen die gegnerischen Mannschaften. Selbstverständlich immer alles zu beiden Seiten, und das nicht nur, damit Linkshänder keine Nachteile haben.

Alle waren mit Feuereifer bei der Sache, die zahlreich erschienenen Eltern erlebten von der Zuschauertribüne eine tolle, gleichermaßen gemeinschaftliche wie wetteifernde Atmosphäre. Auch wenn es am Ende nur einen Sieger geben kann – dieses Mal war dies die Mannschaft mit Leon Adrians, Markus Huber, Simon Köhler, Paul Sigrüner und Cordula Weber – konnten sich doch alle als Gewinner fühlen. Denn jeder hatte seine Punkte beigetragen und die anderen Teammitglieder mit Anfeuern unterstützt.

Und am Ende nahm jeder nicht nur eine Urkunde mit nach Hause, nein, auch der Nikolaus ließ es sich nicht nehmen, wenn auch etwas verspätet, bei der Judoabteilung vorbeizuschauen. Er fand lobende Worte für Teamgeist, fleißiges Üben und erfolgreiche Kämpfer, aber auch das eine oder andere mahnende für Unaufmerksamkeit und gelegentlich mangelnden Trainingseifer. Und natürlich hatte er für jeden ein Packerl mit dabei.

Zum Abschluss wartete auf Zuschauer wie Teilnehmer noch ein besonderes Schmankerl: Die Judo-Freestyle-Gruppe führte noch einmal ihre Performance vor, mit der sie eine knappe Woche vorher Oberbayerischer Meister geworden war. Begeisterter Applaus zeigte, dass diese Form des Judo Zukunft hat. Nach einem großen Gemeinschaftsfoto verabschiedete Abteilungsleiter Florian Weizenbeck alle in die Ferien, bedankte sich bei den zahlreichen Helfern und Kuchenspendern sowie bei der Firma REWE für die Unterstützung für den Nikolaus und wünschte Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

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